Zahl des Monats: 12.500

Auf dem RWTH Aachen Campus entsteht ein neues und bezahlbares Elektroauto: e.GO Life.

© Krentz/e.GO Mobile AG. Auf dem RWTH Aachen Campus entsteht ein neues und bezahlbares Elektroauto: e.GO Life.

Kann ein Elektrofahrzeug schon heute mit den Betriebskosten eines Verbrennerfahrzeugs konkurrieren? Ja, kann es. Das zumindest meinen die Entwickler des e.Go Life, ein Team der RWTH Aachen, das untersucht, ob die Entwicklung günstiger Elektrofahrzeuge durch die Industrie 4.0 beschleunigt und kostensparender umgesetzt werden kann. Dazu entwickelten rund 50 Mitarbeiter ein Elektrofahrzeug, dass sich an der EG-Richtlinie L7e orientiert.

Diese Richtlinie setzt Rahmenbedingungen für elektrisch betriebene Fahrzeuge, wie etwa die Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf 90 Kilometer pro Stunde bei einer Fahrzeugbreite von 1,50 Metern. Für das Modell e.GO Life werden in der Basisversion mit rund 80 Kilometer Reichweite rund 12.500 Euro veranschlagt. Als 2+2 Sitzer und mit zwei zusätzlichen Batterien ausgestattet verfügt das größere Modell für 13.900 Euro über eine Reichweite von 120 Kilometer.

Um möglichst kostengünstig produzieren zu können setzen die Entwickler auf Kunststoffe. Besonders bei kleinen Stückzahlen reduzieren sich so die Herstellungskosten gegenüber den üblichen selbsttragenden Karosserien. Durch eine konsequente Modulbauweise und einen 48-Volt Antrieb mit Großserien-E-Motoren werden zusätzlich Kosten eingespart.

Dass Elektrofahrzeuge aus Kleinserienproduktionen bereits sinnvoll genutzt werden können wurde schon vielfach bewiesen. Die Deutsche Post zum Beispiel setzt Fahrzeuge dieser Art bundesweit zur Postzustellung ein.

Quellen:
http://www.rwth-campus.com/aktuelles/e-go-bezahlbares-elektroauto-durch-industrie-4-0/
http://www.e-go-mobile.com/de/e.go-life-first-mover/

One thought on “Zahl des Monats: 12.500

  1. Der eGo ist eigentl. ein ALTER HUT !!!
    Elektrische Leichtfahrzeuge (mit diesen Eckdaten) gab es schon Ende der 90er – und die werden teilweise
    auch heute noch vertrieben …

    Ligier Aixam-Mega oder Kewet Buddy ….

    Nur … der DEUTSCHE PREMIUM-SUV-FAHRER belaechelt dies „Mini-Plastik-Autos“ … da kann man auch in Aachen
    nichts dran aendern …

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