USV-Anlagen auf dem Prüfstand

USV auf dem Prüfstand

Die Anwendung von unterbrechungsfreien Spannungsversorgungen (USV) reicht von der 250-VA-Versorgung eines Büro-PCs bis hin zur 2000-kVA-Anlage für große Rechenzentren. Die USV-Anlagen kommen sowohl in der Industrie, als auch in der Medizin zum Einsatz. Systemabstürze und Fehler können dabei sehr kostenintensiv oder gar lebensgefährlich sein. Kein Wunder also, dass die USV von der Herstellung bis hin zur Vermarktung zahlreiche Sicherheitstests durchlaufen muss.

Insbesondere die Kriterien Zuverlässigkeit und Belastbarkeit der Geräte werden geprüft. Die USV schützt die technischen Geräte vor schlechter Stromqualität, aber hierfür muss auch das Schutzgerät selbst allen Störfaktoren widerstehen können. Mögliche Störfaktoren sind Unter- oder Überspannung, Rauschen und Frequenzschwankungen, aber auch Temperaturschwankungen oder Vibrationen stellen Problemfaktoren dar. Um die größte Sicherheit zu gewährleisten werden in Testlaboren möglichen Störszenarien abgebildet, die in der realen Welt die Stromqualität beeinträchtigen können.

In den sogenannten Thermokammern können die Schutzeinrichtungen wechselnden Lasten ausgesetzt werden. Hier sind Temperaturen von 0 bis 40 °C möglich. Auch die Luftfeuchtigkeit lässt sich regulieren. Die verschiedenen Einsatzorte und -bedingungen können durch variable Kombinationen aus Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Spannung simuliert werden. Beispielsweise wird geprüft, ob das Gerät auch noch bei 35 °C, unter hohen wie niedrigen Spannungen funktioniert und auch elektrischer Überlast standhält. In Überspannungsstation werden zudem Blitzeinschläge simuliert und damit untersucht, wie sich die USV bei einem Einschlag verhält.

Als Hersteller von USV-Anlagen legt das Unternehmen APC großen Wert auf die Sicherheit und Qualität ihrer Produkte. Aufgrund dieses Verantwortungsbewusstseins werden immer wieder Tests durchgeführt, die die Belastbarkeit und Funktionalität unter verschiedensten Bedingungen prüfen. Die USV-Geräte von APC besitzen das TÜV-Qualitätssiegel für technische Prüfungen, das VDE-Zeichen, welches für Sicherheit steht und die europäische CE-Zertifizierung.

Quellen:
Elektronik Praxis: Artikel vom 04.05.2016 (Autor: Thomas Kuther)
http://www.elektronikpraxis.vogel.de/themen/hardwareentwicklung/powermanagement/stromversorgung/articles/531942/

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