Erhöhte Kosten und Überspannungsgefahr wegen Orkan „Niklas“

APC Powerblog - Die Folgen von Strumtief Niklas

Das komplette Stromnetz in Deutschland war Ende März/Anfang April 2015 extremen Belastungen ausgesetzt. Orkan „Niklas“ sorgte deutschlandweit für einen Ausnahmezustand mit erhöhter Alarmbereitschaft bei den vier Übertragungsnetzbetreibern Amprion, 50Hertz, Tennet und TransnetBW, auch dort wo der Sturm nicht so stark war. Nach Agenturmeldungen wurden insgesamt 20.300 Megawatt an Netzreserven (6.700 MW) und zusätzlichen Kraftwerkskapazitäten (13.600 MW) zur Stabilisierung der Stromversorgung in Süddeutschland aktiviert. Im Norden des Landes mussten sturmbedingt dagegen Windräder mit rund 2.300 Megawatt Leistung vom Netz genommen werden.

Für Hausbesitzer und Betriebe besteht bei Orkanen wie Niklas somit nicht nur die Gefahr von Sturmschäden, sondern sie bringen auch das Risiko von Überspannungen und Stromausfällen  mit sich, wenn das Netz nicht stabil ist und z.B. Spannungsspitzen entstehen. Gegen Überspannungen und Stromausfälle  in den eigenen vier Wänden oder im Unternehmen kann vorgesorgt werden – mit der passenden USV (unterbrechungsfreien Stromversorgung), sowie Überspannungsschutz Produkten von APC.
Über die Stabilisierung des deutschen Stromnetzes jedoch müssen sich Politik und Betreiber Gedanken machen, wurden die zusätzlichen Kosten von „Niklas“ doch auf einen „unteren bis mittleren zweistelligen Millionenbetrag“ geschätzt, der den Verbrauchern in Form der Stromrechnung weitergegeben wird.

Quelle: http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-04/sturm-netzbetreiber-strom-kosten-niklas

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