Elektromobilität längst kein Wunschdenken mehr

Elektromobilität

Die Bundesregierung hat ein Ziel: Bis zum Jahr 2050 soll der Energieverbrauch in Deutschland im Vergleich zu 2005 um rund 40 Prozent sinken. Eine mögliche Stellschraube dabei ist der Straßenverkehr. Mit 2.572 Petajoule im Jahr ist er nach der Industrie der größte Verbraucher. Mit dem Einsatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen, die ihren Strom aus erneuerbaren Energien beziehen, kann der Energieverbrauch im Vergleich zu anderen Antriebstechnologien am stärksten gesenkt werden. Denn ein elektrisch betriebener Pkw verbraucht ca. 3,5 Mal weniger Energie als sein Benzin-Pendant.

Und dadurch ergibt sich ein weiterer Vorteil: weniger Emissionen. 2014 lag der weltweite CO2-Ausstoß bei über 35 Milliarden Tonnen. Allein zwölf Prozent davon entfielen auf die weltweit registrierten 1,2 Milliarden Pkw. Für das Jahr 2050 erwarten Experten eine Verdopplung der Anzahl an Pkw. Gelingt es, den Anteil der Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren drastisch zu reduzieren, führt das zu einer erheblichen CO2-Reduktion.

Alternativen gibt es dabei bereits von zahlreichen Herstellern: Volkswagen bietet mit dem „e-up!“ und dem „E-Golf“ gleich zwei Modelle an, BMW präsentierte mit dem i3 ein Fahrzeug in unkonventionellem Design. Reichweiten von 150 Kilometern sind damit längst kein Problem mehr. Der US-amerikanische Hersteller Tesla geht sogar noch weiter. Sein 700 PS starkes „Model S“ erzielt eine Höchstgeschwindigkeit von 250 Kilometern pro Stunde und eine Reichweite von 500 Kilometern. Damit ist Elektromobilität längst kein Wunschdenken mehr.

Trotzdem gibt es Hindernisse: Ein durchschnittliches Elektrofahrzeug muss öfter „aufgetankt“ werden als ein herkömmliches Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Das funktioniert auch über die normale Steckdose, dauert dann aber oft bis zu acht Stunden.

Wer so lange nicht warten will, bedient sich einer Ladesäule. Egal ob zu Hause, am Arbeitsplatz oder auf öffentlichen Flächen – die Batterie eines Fahrzeugs soll möglichst überall wieder aufgeladen werden können. Schneider Electric hat dazu eine Reihe von Produkten entwickelt, die von verschiedenen Wandsystemen bis zu wetterunabhängigen Außeninstallationen reichen und unter dem Namen EVlink vertrieben werden.

Um die Energieverteilung managen zu können, verknüpfen die Systeme von Schneider Electric Fahrzeuge, Ladestationen, Energieerzeuger, Netze und Services und ermöglichen eine Echtzeitanalyse. Auf einem Dashboard kann jeder Kunde mitverfolgen, an welcher Station gerade Pkw geladen werden. Damit lässt sich der Energiebedarf bei einem flächendeckenden Einsatz von Ladestationen besser kalkulieren.

Und weil Schneider Electric kundenfreundliche Elektromobilität weiterhin konsequent weiterentwickeln will, ist das Unternehmen eine Partnerschaft eingegangen. Zusammen mit BMW i und dem Elektromobilitätsdienstleister „The Mobility House“ (TMH) werden sie das Thema weiter angehen und weitere leistungsfähige Lademöglichkeiten auf den Markt bringen.

Quellen:
http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Publikation/Bestellservice/2012-05-08-fortschrittsbericht-2012.pdf?__blob=publicationFile
http://www.bmwi.de/Dateien/Energieportal/PDF/energie-in-deutschland
http://www.iwr.de/news.php?id=26918
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/244999/umfrage/weltweiter-pkw-und-nutzfahrzeugbestand/
http://www.teslamotors.com/de_DE/models
https://www.adac.de/_mmm/pdf/Elektroautos_Marktuebersicht_Kenndaten_49KB_46583.pdf
http://www.greencarreports.com/news/1093560_1-2-billion-vehicles-on-worlds-roads-now-2-billion-by-2035-report
http://www.greencarreports.com/news/1093560_1-2-billion-vehicles-on-worlds-roads-now-2-billion-by-2035-report

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