Dezentrale oder zentrale USV – Vor- und Nachteile im Vergleich

APC BX500CI Back-UPS

Die unterbrechungsfreie Verfügbarkeit unserer Geräte und die Sicherheit unserer Daten ist heutzutage unerlässlich. Unterbrechungsfreie Spannungsversorgungen leisten dazu einen sinnvollen Beitrag, sei es in dezentraler oder zentraler Form – doch wo liegt überhaupt der Unterschied?

Verbundene Systeme, wie Rechenzentren und Serverfarmen, die von einem Stromkreis versorgt werden, lassen sich durch ein zentrales USV-Konzept komfortabel schützen. Dabei wird eine einzelne, große USV-Anlage aufgebaut, die im Falle eines Stromausfalls zahlreiche Rechner für einige Zeit betreiben kann. Die zu versorgenden Rechner werden dabei über separate Stromleitungen versorgt, die durch das Gebäude verlegt wurden. Sollten einzelne Bestandteile des Systems erweitert oder fehlerhafte Geräte ausgetauscht werden müssen, können diese leicht in das bestehende USV-Konzept integriert werden. Eine zentrale USV-Anlage vereinfacht hier den Austausch und hilft gleichzeitig, Kosten zu sparen. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass diese Systeme durchaus schrankgroß und einige hundert Kilogramm schwer sein können. Zentrale USV-Anlagen sind daher für Bürogebäude und Neubauten mit separat, für die IT installierten Stromleitungen, besonders gut geeignet. Aufgrund ihres hohen Wirkungsgrades sind sie für Unternehmen oft unabdingbar.

Um eine möglichst hohe Datensicherheit sowie einen störungsfreien Ablauf zu garantieren, setzen Unternehmen oft redundante Systeme ein. Dabei werden Rechner in mehrfacher Ausführung betrieben – fällt also ein Rechner aus, stehen weitere zur Verfügung, um seine Aufgaben zu übernehmen. Solche gespiegelten Systeme lassen sich oft wirtschaftlicher mit einer zentralen USV-Anlage absichern, als mit kleinen, dezentral platzierten USV.

Dezentrale USVs stellen nämlich kleinere Maschinen dar, die etwa dazu dienen, einen einzelnen Computer abzusichern. Daher bietet ein dezentrales USV-Konzept wesentliche Vorteile, wenn mehrere unabhängige Systeme vorliegen, die vielleicht sogar weit voneinander entfernt sind. Nachteilig können sich die Wartungskosten und die anspruchsvollere Überwachung dezentraler Systeme auswirken, insbesondere bei Unternehmen, die zahlreiche Geräte vor Ausfällen sichern müssen.

Für den Heimgebrauch sichert man in der Regel nur wenige wichtige Geräte ab, eine zentrale USV kommt daher nur selten in Frage. Stattdessen verwendet man kleine, dezentrale Geräte, wie etwa die APC Back-UPS 500 VA. Zusätzlich zur Absicherung vor Stromausfällen bietet diese auch eine integrierte Feinschutzeinrichtung, durch die am angeschlossenen Gerät Blitzschäden vermieden werden.

Quellen:
http://www.datacenter-insider.de/die-usv-effizient-soll-sie-sein-a-409503/
http://www.datacenter-insider.de/batterien-fuer-datacenter-sind-sensibelchen-a-409831/
http://www.security-insider.de/usv-anforderungen-auf-grundlage-abzusichernder-geraete-kalkulieren-a-227262/index2.html
http://www.wirautomatisierer.de/home/-/article/22469894/26905759/Batterie-oder-DC-Schwungrad/art_co_INSTANCE_0000/maximized/

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