Blitz-Bilanz 2013: Versicherungen melden 340.000 Blitz- und Überspannungsschäden in 2013

340.000 Blitz- und Überspannungsschäden, 280 Millionen Euro Auszahlungen an die Kunden: So lautet die Blitz-Bilanz der Versicherer in Deutschland für das Jahr 2013. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der Blitz- und Überspannungsschäden um 80.000 Schäden gesunken (minus 20 Prozent). Demgegenüber sind die gezahlten Leistungen der Hausrat- und Wohngebäudeversicherer nur um zehn Prozent zurückgegangen. Der einzelne Schaden ist also im Durchschnitt größer geworden. Logisch, denn elektronische Geräte werden immer hochwertiger und teurer. Mit rund 800 Euro war ein Einzelschaden im Schnitt im vergangenen Jahr deshalb so teuer wie noch nie.

Die Anzahl der Schäden, die durch direkte Blitzschläge entstehen, ist vergleichsweise gering. Schadentreiber sind die indirekten Überspannungsschäden, also wenn der Blitz in der unmittelbaren Umgebung der Wohnung einschlägt. Diese Überspannungsschäden machten 2013 mit rund 80 Prozent den größten Anteil aus.

Ein Blitzableiter am Haus schützt das Gebäude unter anderem vor Brandschäden. Er sorgt dafür, dass die Energie zur Erde abgeleitet wird und nicht etwa den Dachstuhl in Brand setzt. Um die Elektroinstallation und die elektrischen Geräte im Haus zu schützen, reicht ein Blitzableiter aber nicht aus. Für deren Absicherung sind Schutzgeräte notwendig, die sich zum einen in der Elektroverteilung und zum anderen vor dem zu schützenden Gerät befinden – zum Beispiel vor dem PC.

 

Quelle: GDV

Massive Sturmfront in Deutschland 2014

Hier ein eindrucksvolles Video vom Unwetter über dem Westen Deutschlands am Pfingstmontag (9.6.2014) im Zeitraffer.

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